Nachdem der Juli mit drei sonderlich verregneten Wochen nicht besonders sommerlich war, begann die Suche im August nach dem Sommer. Oder wahrscheinlich eher nach dem Sommerfeeling. Weißt du noch?
Meine beiden Buben waren nun in die Sommerferien gestartet und für eine kurze Zeit mit der Oma an einen nahegelegenen See zum Campen gefahren.
Mein Mann und ich genossen die kurze aber dennoch für uns ergiebige Zeit: in Ruhe arbeiten zu können und dann noch einen Spaziergang durch die Stadt, das war für uns Eltern bereits ein sehr entspannender Tag.
Nachdem im Rest Europas Anfang August um die 40°Celsius herrschten beeilten wir uns noch nicht so sehr mit dem Wegfahren.
Der ein oder andere Geburtstag stand noch an und musste Mitte August super gefeiert werden, aber dann wurde doch das Womo gepackt – mein Fernweh war schon seeehhhr stark – und wir starteten frei der Nase nach, so ganz wie früher – OHNE Vorbuchen – an einem Montag in den Süden.
Unser erster Stopp führte uns an den Lago Maggiore! Wie schön!
Sommer, da bist du ja!
Bild ich im Lago
Unsere Reise führte uns weiter über San Remo und all diese klangvollen Namen wie Cannes und Monaco (nichts davon haben wir tatsächlich gesehen, leider nur die Namen auf den Autobahn-Schildern) weiter Richtung Saint Tropez. Wir suchten nach Strand und Meer. Am besten beides zusammen. Und ja wir hatten Glück: ein schöner Campingplatz wurde gefunden und ein paar Tage in Frankreich genossen.
Bevor wir das Land verließen schauten wir uns noch eine sehr familienfreundliche Monster Truck Show an. Ja das war was. Die Franzosen hielten natürlich nichts davon, irgendetwas des Gesagten ins Englische zu übersetzen, aber es ging ja um die Monster Trucks und die Stunts. Die Jungs waren begeistert!
Auf ins Dolce Far Niente! In Bella Italia mussten wir selbstverständlich auch Halt machen. Für die Jungs jeden Tag mehrfach Gelato. Spaghetti Vongole, Cozze oder Pizza Frutti di Mare ..mein Mann kann von diesen Dingen nicht genug bekommen. Unsere Jungs kommentierten es so: „Papa ist du auch mal was anderes als nur Meeresfrüchte?“=) Mich kann man mit sowas jagen.. ich halte es besser mit Cappuccino im Strandcafé für 1,30€. …Ja, 1.30€! Unglaublich nicht wahr?! Ok wir waren auf dem italienischen Campingplatz gelandet, den es hier schon seit jeher gibt, der internationale (für die Deutschen) nebenan war voll ausgebucht. So soll das sein. Ohne Plan. Ohne Ziel. Und doch superspitzenmegamässig: Strand, das Meer, Sonne: Sommer!
Der Sommer war kurz, aber herrlich. Ich bin völlig erstaunt wie schnell allerdings der Herbst eingezogen ist. Kaum waren wir wieder Zuhause: Regen. Schön, dann ran an die Arbeit und die dicken Socken.
Hattest du auch einen schönen Sommer? Schreib es mir in den Kommentaren und auch wenn du weißt wie viele „S“ sich in diesem Text versteckt haben. Es zählen die großen und die kleinen „s“. Du erhältst nichts besonderes, außer vielleicht einen kleinen Spaß 😉
Supi. Deine Bea