Ich liebe Papierkram. Ich liebe es, Dinge zu sortieren, durchzuschauen, abzuhaken und anschließend wieder neu zu sortieren.
Ich liebe es, mich wichtig zu fühlen, wenn ich einen besonders großen Stapel Papierkram erledigt habe.
Und ich liebe es, mich zu verzetteln. Das kann ich nämlich besonders gut. 😉
Noch lieber befreie ich mich allerdings aus meiner eigenen Zettelwirtschaft, indem ich etwas Schönes daraus mache. Zum Beispiel ein Buch, das all die kleinen Dinge aufbewahrt, die mir irgendwann einmal wichtig waren.
Denn ich liebe Papier. Ich sammle es, beschreibe es, gestalte damit und verliere mich gerne mal für ein paar Stunden zwischen alten Buchseiten, Bildern und Erinnerungsstücken.
Dabei passiert etwas, das ich besonders schätze: Meine Gedanken werden ruhiger. Ich konzentriere mich auf das, was gerade vor mir liegt, und vergesse dabei schon mal die Zeit.
Und ganz nebenbei hält Papier all das fest, was im Alltag sonst so schnell verloren geht. Kleine Erinnerungen, Ideen, Gedanken und Geschichten.
Aus Papierkram wird PapierCraft. Papier und Handwerk. Und manchmal ein ziemlich persönliches kleines Kunstwerk.
Wie ich zum Junk Journaling gekommen bin
Eigentlich habe ich schon immer alles Mögliche aus Papier aufgehoben. Eintrittskarten, schöne Verpackungen, Postkarten, kleine Notizen oder Schnipsel, die mir irgendwie zu schade zum Wegwerfen waren.
Hauptsache, es passte noch in irgendeine Dose oder Schachtel. Und davon hatte ich einige!
Vor ein paar Jahren, während der Corona-Zeit, bin ich dann auf ein Hobby gestoßen, das wie für meine Sammelleidenschaft gemacht war: Junk Journaling.
Die Idee, aus alten Papieren, Fundstücken und Erinnerungen ein eigenes Buch zu gestalten, hat mich sofort begeistert.
Also fing ich an. Mit Schnipseln, Notizen, Fotos, Eintrittskarten von Reisen und Ausflügen. Hier noch ein paar Worte dazu, dort ein kleines Bild eingeklebt – und schon entstanden die ersten Seiten meines ganz persönlichen Junk Journals.
Zugegeben: Anfangs fand ich meine Werke noch nicht besonders gelungen. Aber darum geht es beim Junk Journaling eigentlich auch gar nicht.
Mit der Zeit habe ich herausgefunden, welche Farben, Materialien und Techniken mir gefallen. Ich habe experimentiert, Dinge wieder verworfen, neu kombiniert und meinen eigenen Stil entwickelt.
Und genau das liebe ich heute daran: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Ein Journal muss nicht perfekt sein, es darf wachsen, sich verändern und vor allem eines sein: deins.
Ein persönliches Journal selbst gestalten
Vielleicht hast du ja auch eine Schachtel voller kleiner Erinnerungen zu Hause? Oder einfach Lust, mal wieder etwas mit deinen Händen zu machen?
Dann probiere es aus! Du brauchst weder besonderes Talent noch eine riesige Materialsammlung, um dein erstes eigenes Journal zu gestalten.
Ich zeige dir hier ein paar Beispiele aus meinen Journals und nehme dich gerne mit in meine kleine Papierwelt. Melde dich einfach bei mir =)
Du möchtest selbst ein Journal gestalten?
In meinem kostenlosen Kurs „Dein erstes Journal“ zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du aus Papier, einfachen Materialien und deinen eigenen Ideen ein kleines Buch entstehen lässt.
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